Wassermühle Bad Doberan

Aus Mühlenarchiv MV

1. Standort

Erfasser: Arlt, Bauditz, Arbeitsstand: n/a

Landkreis (1990):
LRO
Adresse:
Klosterhof, 18209 Bad Doberan
Gemarkung:
Gemarkung Bad Doberan (132085), Flur 1, Flurstücke 459, 468/2
GPS:
54°06'22.1"N 11°54'28.9"E
DenkmalGIS: 33297885;5999754
Bezeichnung:
Backhausmühle am Wallbach



2. Denkmalstatus

Schutzgut:
ehem. Wirtschaftsgebäude mit Mühle
Listeneintrag (seit ...):
DL-LRO: 95



3. Mühlenart

Mühlentyp:
Wassermühle
Antriebsart:
Wasserrad
Formtyp:
Wassermühle mit oberschlächtigem Wasserrad
Urfunktion:
Kornmühle
Nutzung:
Schauanlage zur Vorführung
Baujahr:
2015
Neubau in historischem Gebäude


4. Bauzustand und Funktion

4.1 Bauzustand

.. im Jahr 2025 :
  • gut
  • Zustandsbeschreibung:
  • Wassermühle als erhaltener Backsteinbau Anbau ( um 1280) an Brandruine des Wirtschaftsgebäudes des Kloster Bad Doberan,
  • ab 2025 im Wiederaufbau des Wirtschaftsgebäudes und der Backhausmühle
  • 4.2 Technik

    .. im Jahr 2025 :
  • guter Zustand, voll funktonstüchtig
  • Zustandsbeschreibung:
  • heutige Wasserkraft mit oberschlächtigem Wasserrad als Schauanlage zur Vorführung des Mahlvorganges errichtet
  • Mahltechnik komplett 2016 nachgebaut, funktionstüchtig; wegen des geringen Wasserdargebotes nur begrenzt lauffähig
  • Neuabdichtung des Wallgrabens. Die Wasserbaumaßnahmen der Zisterzienser wurden im Klosterareal erhalten. Der frühere Stauteich oberhalb des Wallgrabens konnte nicht wieder hergestellt werden.
  • 4.3 Baubeschreibung

    Die Backhausmühle wurde als westlicher Anbau des Wirschaftsgebäudes über dem Wallgraben errichtet, der zum Zweck des Mühlenbetriebs in einem Wall hochgeführt wurde
    Aussehen original mit Wiederherstellung des Mundloches/ Eingang des Wasserlaufes, originale Restaurierung der beiden dazu gehörigen Mühlenteich

    5. Umgebung

    - im Bereich des früheren Zisterzienserklosters über den Wallbach gebaut; Umgebung westlich des Wallbaches durch große Wiese geprägt; Zugang von Süden durch eine Pforte in der Klostermauer

    - inmitten der geschlossenen Klosteranlage des eh. Zisterzienserklosters Doberan am östlichen Eingang der Stadt

    6. Standortgeschichte

    Gebäude um 1280, Umbau im Spätmittelalter, größere Wiederherstellung nach 30jährigen Krieg, darin Mühle verbunden mit Bäckerei und Brauhaus, Mühlenbetrieb um 1900 der Brauerei und Brennerei untergeordnet, 1911 Kloster-Brennerei mit Dampf-Korn-Brennerei, Presshefe- u. Likörfabrik, Dampfmolkerei und Schrotmühle, 1960/1990 als Großküche genutzt, durch Brandstiftung 1979 teilw. Zerstört, 2016 Wiedereinbau von Mahltechnik in die Klostermühle als Modellvorhaben zu Umgang mit Energie/Energieeinsparung an Baudenkmalen u. Wiedernutzung der Wasserkraft.

    7. Dokumentation

    8. Bildergalerie