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* Infotafel mit Mühlengeschichte vor Ort aufstellen | |||
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Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 21:42 Uhr
1. Standort
Erfasser: Arlt, Bauditz, Arbeitsstand: n/a
- Landkreis (1990):
-
MSE (NZ)
- Adresse:
-
Wanzka Mühle, 17237 Blankensee OT Wanzka Mühle
- Gemarkung:
-
Gemarkung Blankensee (131417), Flur 21, Flurstück 1
- GPS:
-
53°25'30.0"N 13°11'21.2"E
DenkmalGIS: 33379673;5921109 - Bezeichnung:
-
Wanzka Mühle
2. Denkmalstatus
- Schutzgut:
-
Ruine der Wassermühle und Wehr
- Listeneintrag (seit ...):
-
DL-MSE-MST: 671
3. Mühlenart
- Mühlentyp:
-
Wassermühle/ Umbau Wasserkraftwerk
- Antriebsart:
-
zuletzt mit Turbine geplant
- Formtyp:
-
Wassermühle/ Wasserkraftwerk am Fluß: Nonnenbach/ Tollense
- Urfunktion:
-
Kornmühle/ Stromerzeugung
- Nutzung:
-
Ruine
- Baujahr:
-
1835
4. Bauzustand und Funktion
4.1 Bauzustand
- .. im Jahr 2025 :
-
- Ruine, dringender Handlungsbedarf
- Zustandsbeschreibung:
- altes Mühlengebäude: Mauerwerk völlig verfallend, Mauerkronen keinerlei Sicherung
- Wasserbauwerke der 1970er Jahre erhalten
4.2 Technik
- .. im Jahr 2025 :
-
- Technikreste erhalten
- Zustandsbeschreibung:
- Wasserkraftantrieb mit Fluß, Wehr, Gerinne ohne Turbine
- Errichtung einer Wasserkraftanlage in den 1970er jahren abgebrochen; Wasserbauwerke in Beton vorhanden
4.3 Beschreibung
- Wassermühle als gewaltiges 3 geschossige Feldstein- und ziegelsichtiges Steingebäude (Gebäuderest/ Wasserseite) mit gewaltige Wehr/ Gerinne direkt im am Fluß
- Ort aufstellen
5. Umgebung
weit außerhalb der Ortschaft am Nonnenbach, Bach hat sich tief in Landschaft eingegraben gewaltiger Höhenunterschied am Mühlenstandort, seltene Tier- Pflanzenarten, Naturschutzgebiet
6. Standortgeschichte
Auszug:
- Rest einer der größten Mahlstätten im ehemaligen Landkreis Mecklenburg-Strelitz
- seit 1568 existente Kornmühle, Mühle gehört im 16. Jh. zum Kloster Wanzka
- Nach der Reformation und der Schließung des Klosters gehörte die Mühle zum Amt.
- 1747 unterhalb der Mühle eine unterschlächtige Mühle zur Papierherstellung errichten.
- Die Kornmühle besaß oberschlächtiges Wasserrad trieb am Ende des 18. Jahrhunderts vier Gänge an. Zusätzlich wurde die Mühle um eine Schneidemühle mit drei Gängen erweitert. 1870 auch Ölmühle.
- 1901 wurde das Wanzkaer Gut einschließlich der Wassermühle an den Domänenrath Joh. Zarneckow verpachtet. Bis zum Zweiten Weltkrieg blieb das Gut in den Händen der Familie Zarneckow. Möglicherweise wurde der Mühlenbetrieb an Müller Sommer weiterverpachtet.
- Die Mühle war aufgrund ihrer schönen Lage ein beliebtes Ausflugsziel. Uum 1910 mit Ausflugslokal Gasthaus, „Concertgarten“ und „Fremdenhaus“.
- 1945 wird teilweise die Wanzkaer Mühle zerstört, Wasserkraft dient mit Wasserturbine von 10KW zuletzt 20kW noch bis um 1960 der Stromerzeugung.
- 1952 Plan Pumspeicherkraftwerk nicht umgesetzt
- 1975 Beginn Bau Wasserkraftwerk nicht umgesetzt
- 2001 Erklärung gesamte Gebiet unter Naturschutz Nonnenbachtal
7. Dokumentation
Auszug: Hochschule Neubrandenburg: Wanzkaer Kornmühle:
8. Bildergalerie
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Wassermühle Wanzka - Ansicht Wehranlage mit Mühlenruine 2025
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Wassermühle Wanzka - Ansicht Wehranlage mit Restwand Klostermühle 2025
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Wassermühle Wanzka - Ansicht Wehranlage 2025
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Wassermühle Wanzka - Ansicht gesicherte Wehranlage 2025
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Wassermühle Wanzka - Ansicht Zulauf des Nonnenbaches 2025
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Wassermühle Wanzka - Ansicht Wasserseite Mühlenruine 2025
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Wassermühle Wanzka - Ansicht Wehranlage mit Wassergefälle 2025
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Wassermühle Wanzka - Blick auf Auslauf Wehr 2025
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Wassermühle Wanzka - Ansicht alte Brücke zur Mühle 2025
9. Intern
- Wertung: wertvoll, trotz desolaten Zustand, historische Mühle wahrscheinlich sogar aus Abrißmaterial Kloster Wanzka
- Empfehlung: da Besichtigungspunkt: dringend zum Erhalt der Mauerreste Sicherung Mauerkronen, Teilberäumung für Unfallschutz
- Infotafel mit Mühlengeschichte vor Ort aufstellen