Windmühle Mühlenhagen

Aus Mühlenarchiv MV

1. Standort

Erfasser: Arlt, Pfeiffer, Arbeitsstand: n/a

Landkreis (1990):
MSE
Adresse:
Mühlenhagen 9, 17089 Burow OT Mühlenhagen
Gemarkung:
Gemarkung Mühlenhagen (133986), Flur 4, Flurstück 103
GPS:
53°43'57.6"N 13°16'13.7"E
DenkmalGIS: 33385912;5955169
Bezeichnung:
Windmühle Mühlenhagen



2. Denkmalstatus

Schutzgut:
Windmühle
Listeneintrag (seit ...):
DL-MSE-DM: 817



3. Mühlenart

Mühlentyp:
Windmühle
Formtyp:
Erdholländer
Urfunktion:
Kornmühle
Nutzung:
ohne, ruinöser Verfall
Baujahr:
um 1900


4. Bauzustand und Funktion

4.1 Bauzustand

.. im Jahr 2025 :
  • dringender Handlungsbedarf
  • Zustandsbeschreibung:
  • Gefahr Totalverlust!!!
  • schwerste Schäden an Eindeckung und Achtkant und Notdach
  • permanter Feuchtigkeiteintrag mit Zerstörung des Holzes
  • Mauerwerk durch Diebstahl großflächig abgetragen
  • 4.2 Technik

    .. im Jahr 2025 :
  • Technik teilweise erhalten
  • Zustandsbeschreibung:
  • Windtechnik nichts erhalten
  • nur ruinöse Reste von Kappe und Flügelwelle
  • Mahltechnik überwiegend aber ruinös erhalten
  • 4.3 Baubeschreibung Äußere der Mühle

    • Erdholländer mit 1 Etage ziegelsichtiges Mauerwerk, Achtkant, Notdach, keine Kappe, keine Flügel, keine Windrose
    • Eindeckung original Holzschindeln
    • Motorhaus als Schuppen neben der Mühle
    • Standort: oberhalb der Ortschaft, auf höhsten Punkt weithin sichtbar, oberhalb Tollensetal, an vielbefahrener Landstraße ehemals B96, originaler unbebauter Standort
    • Wertung: wertvoll, trotz verfallenden Zustand als Windmühle erkennbar, Großteil originaler Mahltechnik erhalten, Landschaftsprägend
    • Empfehlung: dringenste Sicherungsarbeiten, Gefahr Totalverlust, Denkmalschutzbereich 200 m keine Bebauung, Bewuchs
    • wünschenswert: aufgrund Landschaft beherschender Standort Wiederherstellung des Äußeren der Windmühle mit Mauerwerk, Achtkant und Kappe

    5. Standort/ Umgebung

    6. Geschichte

    Die Windmühle von Mühlenhagen gehörte um 1900 zur Wassermühle Mühlen­ha­gen-Fried­enthal, stand schon 1935 unter Denkmalschutz, wurde um 1950 still­gelegt, Petroleummotor diente zuletzt zur Ergänzung der Windkraft.

    7. Fazit

    • eine

    8. Dokumentation

    9. Bildergalerie

    10. Empfehlung

    • eine