Windmühle Wolgast Paschenberg
1. Standort
Erfasser: Arlt, Pfeiffer, Arbeitsstand: n/a
- Landkreis (1990):
-
VG
- Adresse:
-
Am Paschenberg 1, 17438 Wolgast
- Gemarkung:
-
Gemarkung Wolgast (133509), Flur 16, Flurstück 26/2
- GPS:
-
54°03'07.8"N 13°46'04.1"E
DenkmalGIS: 33419334;5990038 - Bezeichnung:
-
Mühle Pansow, Mühle Lemke, Mühle Paschenberg
2. Denkmalstatus
- Schutzgut:
-
Mühle
- Listeneintrag (seit ...):
-
DL-VG-OVP: 1722
3. Mühlenart
- Mühlentyp:
-
Windmühle
- Formtyp:
-
Galerieholländer
- Urfunktion:
-
Kornmühle
- Nutzung:
-
ohne
- Baujahr:
-
1881
4. Bauzustand und Funktion
4.1 Bauzustand
- .. im Jahr 2025 :
-
- dringender Handlungsbedarf
- Zustandsbeschreibung:
- desolate Eindeckung von Achtkant und Spitzdach
- Gefährdung durch permanenten Feuchteeintag ins Holzgebälk
4.2 Technik
- .. im Jahr 2025 :
-
- Technik fast komplett erhalten
- Zustandsbeschreibung:
- Windtechnik nichts erhalten
- Mahltechnik komplett mit Motorkraft funktionstüchtig erhalten
4.3 Baubeschreibung Äußere der Mühle
- Galerieholländer mit 1 Etage ziegelsichtiges Mauerwerk, ohne Galerie, Achtkant und Spitzdach, ohne Kapppe, ohne Flügel, ohne Windrose
- Komplex von Windmühle mit Großgetreidesilo, Speicher, Schornstein Dampfmaschine, Trafohäuschen, Durchfahrt
- Eindeckung teils original mit Holzschindeln überwiegend heute Bitumenschindeln
- Besonderheit: ungewöhnlich starker Achtkant/ Fachwerk der Mühle
- Standort: ehemals völlig frei auf Erhebung amStadteingang, heute inmitten Stadt am Krankenhaus, Mühlenhof komplett mit Mühle, Speicher, unmittelbar Mühle frei stehend
- Wertung: wertvoll, trotz fehlender Kappe sofort als Windmühle erkennbar, komplette Technik, erhaltener Komplex Mühlenhof, Stadt-, Technikgeschichte, Potential Museum/ Schauanlage
- Empfehlung: dringenst Sicherung/ Sanierungsarbeiten an Eindeckung Achtkant und Spitzdach, Notdach, Zwischenbau von Windmühle zum Getreidespeicher
- Präzisierung: Denkmalbereich 200 m um Mühle keine weitere Bebauung zum Erhalt Ansicht der Denkmal
- Denkmal: Windmühle mit technischer Ausstattung im Komplexmit Getreidesilo, Schornstein und Trafohäuschen
- wünschenswert: Komplettierung Ansicht Windmühle mit Wiederaufsetze Kappe, Flügel, Windrose
5. Standort/ Umgebung
6. Geschichte
1880 wird vom Müllerfamilie Pansow -als Nachfolger einer 1824 gebauten und 1880 abgebrannten Mühle- der Galerieholländer gebaut, der bis heute den Kern des Gebäudeensembles bildet, Betrieb mit Dampfmaschine, 1906 wird ein Elektromotor eingebaut, weitere Anbauten.
Mühle erhält 1935 Bilausche Ventikanten, später wieder Abbau, Mühle wurde zur reinen Motormühle, Bau des großen Silos 1939. Galerie, Haube, Windrose und Flügel in 1950er-Jahren rückgebaut, Haube durch Notdach ersetzt. 1955 Müllermeister Lemke erwirb Mühle.
Mühle wird 1962 an VEB Inselmühle Usedom verpachtet, Usedom Weizenmehl, Wolgast Roggenmehl hergestellt im späteren Kombinat Richtenberg. 1992 stillgelegt, bleibt mit kompletter Technik erhalten, nach 1990 Künslerprojekte, mehrere Verkaufsversuche, Gründung eines Wolgaster Mühlenverein für Erhalt der Mühle- später wieder aufgelöst.
7. Fazit
- we
8. Dokumentation
9. Bildergalerie
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Windmühle Paschenberg in Wolgast - Ansicht Mühle von Norden 2024
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Windmühle Paschenberg in Wolgast - Ansicht Mühle mit Getreidesilo von Durchgangsstraße von Süden 2024
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Windmühle Paschenberg in Wolgast - Ansicht Mühle mit desolater Eindeckung der Bitumenschindeln 2024
10. Empfehlung
- we